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Faszination Berge - mit dem Alpenverein wird die Bergwelt für Jeden zum Erlebnis

Die Sektion Schorndorf/Backnang des Alpenvereins lädt Sie ein, sich umfassend über unser Programm und unsere Aktivitäten zu informieren. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern auf unserer Website. Sie haben Fragen und Anregungen? Rufen Sie uns an oder schicken uns eine Nachricht. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihre DAV-Sektion Schorndorf mit Bezirksgruppe Backnang

Auf dem Gipfelplateau des Bishorn 4153 m

Die Fahrt zur Hochtour beginnt wie immer früh und führt am Genfer See vorbei nach Zinal auf 1675 m Höhe. Die `Auberge Alpina`, unser erstes Quartier, ist in einem urigen Haus mit Restaurant am Ende des Dorfes untergebracht, sehr empfehlenswert. Zuvor noch ein Rund- gang durchs malerische alte Zinal, bevor wir in der wohl einzig belebten Kneipe unser Abend-mal einnehmen. Tags darauf dann der gewaltige Hüttenzustieg zur Cabane Tracuit, ein 2013 neu erbautes Haus auf 3256 m. Das Unterkunftshaus ist an diesem Samstag voll belegt, wir haben ein Wochenende mit perfekten Bedingungen erwischt. Tags, zumindest bis in den frühen Nachmittag hinein, blauer Himmel mit fast zu hohen Temperaturen, danach Sturm mit Graupel, Starkregen und manchmal Schneeflocken. Uns, das sind 2 Frauen und 3 Männer, ist`s grad egal, denn wir sitzen hinter einem großen Panoramafenster hoch über dem Abgrund und genießen den An- und Ausblick.

 

Am 3. Tag ist frühes Wecken angesagt, und um 5 Uhr gibt`s bereits Frühstück. Wir starten kurz vor 6 Uhr, es ist bereits hell genug. Wir sind nicht allein auf dem Weg, und eine der letzten Gruppen. Bis zum Anseilplatz ist es nicht weit, durch die geringe Schneeauflage sind zahlreiche Spalten sichtbar. Dafür ist die Aufstiegsspur gut sichtbar. Da kein Nachtfrost herrscht, ist die Spur aber schon sehr weich, und entsprechend mühsam zu begehen. Nach gut 3 ½ Stunden haben wir den Gipfel des Bishorn auf 4153 m bei strahlendem Sonnenschein erreicht. Die Aus-sicht ist grandios. Nach knapp einer Stunde Pause beginnt der Abstieg und nach 2 Stunden sind wir wieder im schützenden Haus, denn keine halbe Stunde später beginnt wieder der täg-liche Gewittersturm. Die Hütte ist jetzt angenehm weniger belegt. Wir übernachten dort noch einmal.

 

Am nächsten Morgen dann der Abstieg in 2 ½ Stunden, kurze Regenschauer lassen uns nicht im Stich. Nach einer doch langen Heimfahrt sind wir 5 Hochtourler glücklich und zufrieden nach einer gelungenen Ausfahrt wieder in der Heimat gelandet.

Karl Ostermann