Presanelle Westgrad Foto: Claus Hock

Brenta, Adamello, Presanella

Am Freitag, 25. Januar, 19.30 Uhr Uhr (bitte beachten, früherer Beginn) im Martin-Luther-Haus Schorndorf, findet der nächste Vortrag der Alpenvereinssektion Schorndorf statt. In einem Multivisionsvortrag mit neuester digitaler Technik stellt Claus Hock das Felsenreich der Brenta vor.  Brenta - das klingt in den Ohren der meisten Bergsteiger wie steile, felsige Berge, wie Bänder, Grate und Zacken, vor allem aber wie Bocchetteweg. In dieses Felsenreich will dieser Vortrag die Zuschauer entführen. Wo sonst kann der versierte, trittsichere und schwindelfreie Wanderer in die meist den Kletterern vorbehaltene Welt der Vertikalen eindringen? Zentrales Anliegen ist es deshalb, diese Bänder, auf denen der berühmte Bocchetteweg verläuft, vorzustellen. Von Pinzolo bis zum Passo Groste geht es auf dem Sentiero dell’Ideale, Brentari, Bocchette alto und Bocchette centrale durch die ganze Gebirgsgruppe. Was wäre aber die Brenta ohne so berühmte Berggestalten wie Campanile Basso (= Guglia di Brenta), Crozzon di Brenta, Cima Tosa...? Kletterrouten wie die Fehrmann-Verschneidung auf den Campanile oder die Nordkante auf den Crozzon sind u. a. begehrte Ziele für Kletterer der schärferen Richtung, die in der Brenta vielfältige Möglichkeiten vorfinden. Aber auch gemäßigte Anstiege wie die Normalwege auf Cima Tosa oder Cima Brenta finden zahlreiche Liebhaber. Daneben entführt er den Besucher in das weniger bekannte, aber nicht minder reizvolle Adamello- und Presanellagebiet mit seinen weiträumigen Gletschern. Als Trennlinie zwischen diesen Bergregionen bringt er dem Zuschauer das Val Rendena mit seiner Kultur und mit beeindruckenden Wandermöglichkeiten nahe. In seiner Vielseitigkeit spricht der Vortrag alle an, die gerne in den Bergen unterwegs sind: Wanderer, Radfahrer, Kletterer, Klettersteig- und Skitourengeher. Nicht zuletzt geht es um den berühmtesten Bewohner dieser Region, den Braunbären. Interessierte können vielfältige Anregungen für eigene Aktivitäten mitnehmen oder in Erinnerungen schwelgen. Der Vortrag ist öffentlich und die Alpenvereinssektion würde sich über einen guten Besuch sehr freuen.

Foto: Claus Hock