Zu seiner traditionellen Jahresabschlusswanderung lädt der DAV Schorndorf am Sonntag den 18. November ein. Treffpunkt dazu ist um 13:00 Uhr am Bahnhof in Schorndorf.Die Wanderzeit beträgt gut 3 Stunden und führt über Hügel und Weinberge remstalabwärts. Zum Abschluss ist eine Besen-Einkehr vorgesehen. Rückfahrt nach Schorndorf mit der S-Bahn. Führung: Babi Munz, Tel.: 07181/85620.

Gruppenbild in der Hörschbachschlucht
Eine herrliche Wanderung erlebten am vergangenen Sonntag 11 Alpenvereinsmitglieder auf dem langen Rems-Murr-Weg von Endersbach nach Murrhardt. Noch bei völliger Dunkelheit fiel der Startschuß in Richtung Korber Höhe, die wir bei Sonnenaufgang erleben durften. Die Temperaturen waren noch sehr angenehm, und so erreichten wir rasch über Hanweiler unser erstes Etappenziel Winnenden. Danach Richtungswechsel nach Osten, am Motocrossgelände Rudersberg vorbei bis kurz vor Althütte, wo wir nun, jetzt über freie Höhenrücken mit herrlicher Sicht rundum, über Waldenweiler und Sechselberg dem Höhepunkt unserer langen Wanderung, der Hörschbachschlucht, zustrebten.  Wildromantisch, mit nicht immer einfachen Passagen, kleinen Klettereien und Bachdurchquerungen – so präsentiert sich dieses Naturereignis, das an diesem sonnigen Tag massenhaft besucht wurde. 
 
Am Ende der Wanderung in Murrhardt waren knapp 47 km in 10 ½ Stunden geschafft. Die Belohnung für die vielen angenehmen Mühen genossen wir dann nach der Rückfahrt nach Endersbach in einem sehr guten Restaurant. Die Konditionsgrundlage für den kommenden Skiwinter war damit geschaffen.
 
Bilder und Text: Karl Ostermann

Umbalwasserfall/Aufstieg zur Clarahütte. Foto: Karin Graf

Am Sonntag früh begann die Fahrt nach Osttirol im gemieteten Neun-Sitzer Bus. Die Fahrt endete für die sieben Teilnehmer ganz hinten im Virgental.

Vom Parkplatz Ströden 1403 m ging es teilweise steil bergauf durch die Iselschlucht dem Wasserschaupfad Umbalwasserfall entlang zur ältesten Hütte Osttirols - der Clarahütte 2036 m. Nach einem gemütlichen Nachmittag oder auch einem Spaziergang Richtung Umbalkees verbrachten wir eine ruhige Nacht im Zirbenholzbett.

Der zweite Tag war zuerst sonnig dann aber zunehmend bewölkt. Die Wolken sollten uns dieser Tage so erhalten bleiben. Durch das steil abfallende Dabertal ging es zuerst ansteigend, dann aber gemütlich flach zur Neuen Reichenberger Hütte 2586 m. Der Hüttenwirt dort war etwas besorgt wegen der anhaltenden Trockenheit und einhergehenden Wasserknappheit und hat schon vorgesorgt: Der Schlauch im nahen Bödensee lag schon bereit, obwohl dieser deutlich sichtbar auch schon bessere und gefüllte Tage gesehen hat. Da der Regen ausblieb, machten 5 noch einen bequemen Gipfel, den Bachlenkenkopf 2759 m.

Madeira Ostküste

Spaziergänge durch Jahreszeiten, Kultur- und Naturlandschaften, Hochebenen und tiefe Schluchten, so hat sich Madeira uns präsentiert, und wir haben die vielfältigen Eindrücke in uns aufgesogen und verewigt. Die Spaziergänge haben sich allerdings manchmal als ausgedehnte Wanderungen entpuppt, wir wußten das meist im Voraus, und waren darauf vorbereitet.

Der Deutsche Alpenverein Sektion Schorndorf mit Bezirksgruppe Backnang hatte sich Großes vorgenommen: eine Trekkingtour mit der Besteigung des Viertausenders Ighil M’Goun, 4071 m, im Hohen Altlas in Marokko. Zu Beginn und am Ende der Wanderreise, die von Renate Florl organisiert wurde, besuchten wir Marrakesch - mit einem Stadtrundgang durch die Medina. Die 17-köpfige Gruppe machte bei der abenteuerlichen Fahrt von Marrakesch in den Hohen Atlas einen Abstecher zu den berühmten und eindrucksvollen Ouzoud-Wasserfällen. Die anspruchsvolle Trekking-Wanderung startete dann im hübschen Tal Aït Bou Guemez („Tal der Glücklichen“). Übernachtet wurde in einfachen Herbergen oder in freier Landschaft in kleinen Doppelzelten.