Umbalwasserfall/Aufstieg zur Clarahütte. Foto: Karin Graf

Am Sonntag früh begann die Fahrt nach Osttirol im gemieteten Neun-Sitzer Bus. Die Fahrt endete für die sieben Teilnehmer ganz hinten im Virgental.

Vom Parkplatz Ströden 1403 m ging es teilweise steil bergauf durch die Iselschlucht dem Wasserschaupfad Umbalwasserfall entlang zur ältesten Hütte Osttirols - der Clarahütte 2036 m. Nach einem gemütlichen Nachmittag oder auch einem Spaziergang Richtung Umbalkees verbrachten wir eine ruhige Nacht im Zirbenholzbett.

Der zweite Tag war zuerst sonnig dann aber zunehmend bewölkt. Die Wolken sollten uns dieser Tage so erhalten bleiben. Durch das steil abfallende Dabertal ging es zuerst ansteigend, dann aber gemütlich flach zur Neuen Reichenberger Hütte 2586 m. Der Hüttenwirt dort war etwas besorgt wegen der anhaltenden Trockenheit und einhergehenden Wasserknappheit und hat schon vorgesorgt: Der Schlauch im nahen Bödensee lag schon bereit, obwohl dieser deutlich sichtbar auch schon bessere und gefüllte Tage gesehen hat. Da der Regen ausblieb, machten 5 noch einen bequemen Gipfel, den Bachlenkenkopf 2759 m.

Madeira Ostküste

Spaziergänge durch Jahreszeiten, Kultur- und Naturlandschaften, Hochebenen und tiefe Schluchten, so hat sich Madeira uns präsentiert, und wir haben die vielfältigen Eindrücke in uns aufgesogen und verewigt. Die Spaziergänge haben sich allerdings manchmal als ausgedehnte Wanderungen entpuppt, wir wußten das meist im Voraus, und waren darauf vorbereitet.

Der Deutsche Alpenverein Sektion Schorndorf mit Bezirksgruppe Backnang hatte sich Großes vorgenommen: eine Trekkingtour mit der Besteigung des Viertausenders Ighil M’Goun, 4071 m, im Hohen Altlas in Marokko. Zu Beginn und am Ende der Wanderreise, die von Renate Florl organisiert wurde, besuchten wir Marrakesch - mit einem Stadtrundgang durch die Medina. Die 17-köpfige Gruppe machte bei der abenteuerlichen Fahrt von Marrakesch in den Hohen Atlas einen Abstecher zu den berühmten und eindrucksvollen Ouzoud-Wasserfällen. Die anspruchsvolle Trekking-Wanderung startete dann im hübschen Tal Aït Bou Guemez („Tal der Glücklichen“). Übernachtet wurde in einfachen Herbergen oder in freier Landschaft in kleinen Doppelzelten.

Das Lautertal auf der Schwäbischen Alb hat ein wunderschönes Nebental, das romantische Wolfstal. Im März - je nach dem vorher gegangen Winter etwas früher oder später - blühen dort unendlich viele Märzenbecher. Dazwischen sieht man die besonderen (und vom Aussterben bedrohten) Kelchbecherlinge, eine Pilzart, die kräftig zinnoberrot leuchtet.

Dieses Tal war das Ziel der Tageswanderung am sonnigen 25. März 2018. Der daher kurzfristig angesetzte Termin der Wanderung stellte sich als goldrichtig heraus. Es war ein ganz besonderer Genuss, durch dieses einzigartige Tal zu spazieren.

An dessen Ende erweiterten wir die Runde über Erbstetten und stiegen zum Heumacherfelsen hinauf. Danach erklommen wir den Turm der Ruine Wartstein. Durch das beschauliche Lautertal kehrten wir dann - beschenkt von ganz besonderen Eindrücken - zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Renate Florl

Eine wunderbare Überraschung erlebten 11 Wanderer auf der Hochebene der Alb mit bis zu 10 cm Neuschnee am Fuchseck und beim Wasserberghaus. 4 Tage zuvor konnten am Fuchseck noch Märzenbecher und zart sprießender Bärlauch bewundert werden. Beim Abmarsch in Uhingen zeigte sich der Winter noch moderat, es ging bis Bad Boll zügig voran, doch ab da sackten die Temperaturen weiter nach unten, je höher wir kamen und die Schneedecke dicker wurde. Die Schritte wurden beschwerlicher und am Kornbergsattel hatten wir bereits ein wenig Verspätung.