Zum Abschluß der Wandersaison 2017 führte dieses Jahr Regine Hoffmann eine kleine Schar in den Schurwald. Vom Burgschloß durch die Südstadt führte der Wanderweg gleich steil bergauf auf den Galgenberg; von dort weiter auf den Gipfelpunkt der Tour beim ehemaligen Reservoir der Landeswasserversorgung. Danach gemächlich bergab durch den Herbstwald zur Dragoner Hütte, wo es einekurze hochprozentige Verschnaufpause gab.

Obwohl schlechtes Wetter vorhergesagt war, hatten wir anfangs sonniges, aber sehr kühles Spätherbstwetter. Im Wald verließ uns die Sonne, ein kühler Westwind kam auf, so daß die Pause nur relativ kurz währte. Weiter zuerst auf schmalem Bikerpfad, dann über Forstwege ging es den Schurwaldhang hinab über den Hegnauhof und den Remsradweg über die Au zur SG-Vereinsgaststätte Platzhirsch. Dort genossen wir die Wärme, stärkende Getränke und leckeres Essen. Abschließend ging es über die stockdunkle Au zum Ausgangspunkt; ein schöner Abschluß des offiziellen Jahreswanderprogramms, begünstigt durch unverhofft gutes Wetter und eine gut gelaunte Wandergruppe.

Text und Bilder: Regine und Bernhard Hoffmann

Rocciamelone

Dieses Jahr erwartet uns die Querung der besonders tief eingeschnittenen 3 Lanzotäler mit den größten Höhenunterschieden. Wir sind gespannt was uns erwartet. Der erste Tag führt uns schon auf den Colle della Crocetta mit 2641 m, immer den Lago Ceresole Reale im Tal und den Gran Paradiso im Rücken. Der Abstieg mit 1600 hm ist nicht zu verachten. Die Wetterverhältnisse sind aber gut und von daher müssen wir uns zwecks der Zeit keine Sorgen machen. So geniessen wir die erste Übernachtung in Pialpetta in einem ordentlichen Bett. Das war auch gut so, denn am zweiten Tag steht uns ein Aufstieg mit knapp 1700 hm bevor. Morgens geht es schattig und gemässigt hoch durch Wald, weiter oben bei angenehmen Temperaturen an verlassenen Almen vorbei zu den Laghi di Trione. Dort ist in landschaftlich toller Umgebung eine Rast angesagt. Weiter zieht der Weg abwechslungsreich, z.T. leichte Kletterei, mal schöner Paßweg hoch zum Colle di Trione 2485 m.

Traditionell führt die Jahresabschlußwanderung des Alpenvereins Schorndorf durch die heimische Landschaft. Treffpunkt ist am Sonntag, 19. November, um 12.45 Uhr am großen Behördenparkplatz beim Burgschloß Schorndorf in der Friedensstrasse. Um 13.00 Uhr startet die Wanderung auf die Höhen des Schurwaldes, Einkehr am Tourende, Gehzeit ca. 3 Stunden, die Tour ist nicht kinderwagentauglich. Nach der Einkehr sind es ca. 20 Minuten zurück zum Parkplatz bzw. zum Bahnhof Schorndorf. Organisation und Auskunft Regine Hoffmann, Telefon 07181/63899

Gruppenbild

Das beste Wanderwetter, das man sich vorstellen kann, begleitete die 8 Wanderer auf ihrem langen Weg durch die Ostalb. Von Heubach über den Rosenstein, von dem aus eine weit- schweifende Sicht ins ferne Remstal erfreute, ging es, an der Großen Scheuer vorbei, hinunter ins Gärtnerdorf Lautern. Weiter auf dem Remstalhöhenweg war nach gut 2 Stunden die Remsquelle erreicht – so klein, kaum zu glauben, daß daraus eine große Rems wird. Essingen, Hermannsfeld, dann die Kolbenhöfe schon auf der nördlichen Seite des Remstals waren die nächsten Stationen auf unserer Wanderung. Rast bei herrlichem Sonnenschein, der uns bis zum Abend treu bleiben sollte. Auf dem Limesweg ging es dann zurück Richtung Westen mit zahlreichen Schautafeln zur römisch-germanischen Geschichte und zum Handwerk. Die Aussicht zum gegenüberliegenden Albtrauf und weiter westlich zu den 3 Kaiserbergen ist grandios. In Böbingen schwenken wir nach Süden ab, mittlerweile auf einem Teilstück des Jakobsweges. Nach gut 35 km Wegstrecke und 8 Stunden Laufzeit genießen wir die abschließende Einkehr und freuen uns diebisch, daß es beim Verlassen des Gasthauses endlich regnet. Es ist daher auch für Alpenvereinsmitglieder klug, den Tag wettertechnisch vor dem Abend zu loben.

Karl Ostermann

Termin Ende Mai/Anfang Juni 2018

 

Auf dieser abenteuerlichen Trekkingreise nach Marokko wollen wir eine Rund­wanderung unternehmen, bei der in Zelten übernachtet wird. Eine einheimische Be­gleitmannschaft mit Mulis sorgt unterwegs für den Gepäcktransport sowie allen erdenklichen Komfort.

Es ist geplant, bei dieser Trekkingtour den Ighil M’Goun, 4068 m hoch, zu besteigen. Dieser befindet sich im zweithöchsten Gipfelmassiv des Hohen Atlas. Wir erleben bei den Wanderungen ganz intensiv die karge Berglandschaft, dazu im Gegensatz die fruchtbaren Täler sowie die kleinen Berberdörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Die Nächte in den Zelten und die liebevoll zubereiteten Mahlzeiten werden uns bestimmt tief beeindrucken. Die phänomenalen Aussichten von den Pässen und Gipfeln entschädigt für die sicher zu erwartenden Anstiege. Bei gutem Wetter schweift der Blick dabei von den Gipfeln des Hohen Atlas über jene des Anti-Atlas bis hinunter in das grün schimmernde Tal des Oued Dades. Freuen wir uns auf diese Tage in unserem eigenen Schritt-Tempo, bei denen die Maultiere das Gepäck und die Ausrüstung tragen. Die Tour wird in Zusammenarbeit mit einem marokkanischen Anbieter angeboten und von einem professionellen einheimischen (deutsch sprechenden) Guide begleitet.

 

Anmeldung und Information:

bitte bis Ende September an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!