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Gruppe bei der Rast

Das beste Wanderwetter, das man sich vorstellen kann, begleitete die 8 Wanderer auf ihrem langen Weg durch die Ostalb. Von Heubach über den Rosenstein, von dem aus eine weit- schweifende Sicht ins ferne Remstal erfreute, ging es, an der Großen Scheuer vorbei, hinunter ins Gärtnerdorf Lautern. Weiter auf dem Remstalhöhenweg war nach gut 2 Stunden die Remsquelle erreicht – so klein, kaum zu glauben, daß daraus eine große Rems wird. Essingen, Hermannsfeld, dann die Kolbenhöfe schon auf der nördlichen Seite des Remstals waren die nächsten Stationen auf unserer Wanderung. Rast bei herrlichem Sonnenschein, der uns bis zum Abend treu bleiben sollte. Auf dem Limesweg ging es dann zurück Richtung Westen mit zahlreichen Schautafeln zur römisch-germanischen Geschichte und zum Handwerk. Die Aussicht zum gegenüberliegenden Albtrauf und weiter westlich zu den 3 Kaiserbergen ist grandios. In Böbingen schwenken wir nach Süden ab, mittlerweile auf einem Teilstück des Jakobsweges. Nach gut 35 km Wegstrecke und 8 Stunden Laufzeit genießen wir die abschließende Einkehr und freuen uns diebisch, daß es beim Verlassen des Gasthauses endlich regnet. Es ist daher auch für Alpenvereinsmitglieder klug, den Tag wettertechnisch vor dem Abend zu loben.

Karl Ostermann