Gruppenbild

Das beste Wanderwetter, das man sich vorstellen kann, begleitete die 8 Wanderer auf ihrem langen Weg durch die Ostalb. Von Heubach über den Rosenstein, von dem aus eine weit- schweifende Sicht ins ferne Remstal erfreute, ging es, an der Großen Scheuer vorbei, hinunter ins Gärtnerdorf Lautern. Weiter auf dem Remstalhöhenweg war nach gut 2 Stunden die Remsquelle erreicht – so klein, kaum zu glauben, daß daraus eine große Rems wird. Essingen, Hermannsfeld, dann die Kolbenhöfe schon auf der nördlichen Seite des Remstals waren die nächsten Stationen auf unserer Wanderung. Rast bei herrlichem Sonnenschein, der uns bis zum Abend treu bleiben sollte. Auf dem Limesweg ging es dann zurück Richtung Westen mit zahlreichen Schautafeln zur römisch-germanischen Geschichte und zum Handwerk. Die Aussicht zum gegenüberliegenden Albtrauf und weiter westlich zu den 3 Kaiserbergen ist grandios. In Böbingen schwenken wir nach Süden ab, mittlerweile auf einem Teilstück des Jakobsweges. Nach gut 35 km Wegstrecke und 8 Stunden Laufzeit genießen wir die abschließende Einkehr und freuen uns diebisch, daß es beim Verlassen des Gasthauses endlich regnet. Es ist daher auch für Alpenvereinsmitglieder klug, den Tag wettertechnisch vor dem Abend zu loben.

Karl Ostermann

Termin Ende Mai/Anfang Juni 2018

 

Auf dieser abenteuerlichen Trekkingreise nach Marokko wollen wir eine Rund­wanderung unternehmen, bei der in Zelten übernachtet wird. Eine einheimische Be­gleitmannschaft mit Mulis sorgt unterwegs für den Gepäcktransport sowie allen erdenklichen Komfort.

Es ist geplant, bei dieser Trekkingtour den Ighil M’Goun, 4068 m hoch, zu besteigen. Dieser befindet sich im zweithöchsten Gipfelmassiv des Hohen Atlas. Wir erleben bei den Wanderungen ganz intensiv die karge Berglandschaft, dazu im Gegensatz die fruchtbaren Täler sowie die kleinen Berberdörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

Die Nächte in den Zelten und die liebevoll zubereiteten Mahlzeiten werden uns bestimmt tief beeindrucken. Die phänomenalen Aussichten von den Pässen und Gipfeln entschädigt für die sicher zu erwartenden Anstiege. Bei gutem Wetter schweift der Blick dabei von den Gipfeln des Hohen Atlas über jene des Anti-Atlas bis hinunter in das grün schimmernde Tal des Oued Dades. Freuen wir uns auf diese Tage in unserem eigenen Schritt-Tempo, bei denen die Maultiere das Gepäck und die Ausrüstung tragen. Die Tour wird in Zusammenarbeit mit einem marokkanischen Anbieter angeboten und von einem professionellen einheimischen (deutsch sprechenden) Guide begleitet.

 

Anmeldung und Information:

bitte bis Ende September an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wandergruppe vor Bergkulisse

Lechquellengebiet für Neulinge 7.7. bis 9.7.2017

 

Früh am Freitag ging es los für 7 Bergneulinge in Richtung Lech. Ganz unterschiedlich war die Gruppe, gar nicht unsportlich, zum Teil konditionsstark, aber eben nicht (noch nicht) in den Bergen zu Hause. Und so war es spannend nach der Busfahrt zum Formarinsee, als dann der schwere Rucksack geschultert wurde: Wo ist die Hütte? Wo sind wir auf der Karte? Wo ist der Weg, den Karin für uns ausgewählt hat?

 

Nachdem die 1. Unsicherheiten beseitigt waren, ging es allmählich steigend über sanftes Wiesengelände zum Felsenmeer – aber oh weh - wo ist der Weg geblieben? Die Knie zitterten bei so einigen und so half Karin oder auch die ganze Gruppe sich gegenseitig über so manchen großen Tritt oder Stein hinweg. Die Freiburger Hütte war dann auch bald erreicht und nach ein paar praktischenTipps von Karin liesen sich alle das hervorragende Essen schmecken. Das junge immer freundliche Hüttenteam verdient allen Respekt und Lob.

Luftige Passage am Mori-Klettersteig

Eine abenteuerliche Fahrt auf kleinsten, kurvenreichen Sträßchen ins Monte Baldo-Gebiet war der Auftakt unserer Klettersteigausfahrt an den Gardasee nach Riva. Vergebens – denn der notwendige Lift war nach 2-jähriger Stilllegung immer noch nicht wieder in Betrieb. Des-halb zurück nach Arco, um den Sentiero attrezzato Colodri ( K 2 ) anzugehen. So war dem 1. Tag doch noch ein versöhnlicher Abschluß beschieden. Die Jugendherberge inmitten der Altstadt von Riva war dieses Mal voll belegt, exotische 7 ältere Herrschaften inmitten des hoffnungsvollen Nachwuchses aus zahlreichen Ländern Europas.

 

Schon der 2. Tag stellte unsere Gruppe auf eine heiße Probe. 30 ° C im Schatten und dann die lange Wand vor Riva, mit den zahlreichen, bis zu 40 m hohen Leitern der Via dell`Amici-cia ( K 2 ) auf die Cima SAT ( 1246 m ). Aber dann der Tiefblick nach Riva, den See und das ganze Sarca-Tal. Die bewirtschaftete Burgruine hoch über Riva war dann der ideale Ort, um verlorene Flüssigkeit wieder auszugleichen. Bevor abends dann das Essen anstand in einem der zahlreichen Restaurants war noch eine Runde Baden angesagt.

Die Alpenvereinssektion Schorndorf bietet eine Tour für „Bergneulinge“ an. Die Freiburger Hütte im Lechquellengebirge wird der Stützpunkt sein. Leichte Bergtouren, Tourenplanung, Wetterbeobachtung und Orientierung mit der Karte stehen auf dem Programm. Der im Sektionsprogramm ausgedruckte Termin stimmt nicht. Neuer Termin 7. bis 9. Juli 2017! Es sind noch Anmeldungen möglich. Nähere Auskünfte bei Karin Graf, Tel. 07195/72177 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Mail an Karin