Egal ob Schnee, Regen oder Sonne: Am Sonntag, 15. Januar, findet unsere traditionelle Winterwanderung zusammen mit den Wanderfreunden vom Albverein Urbach statt.

Um 9.30 Uhr ist Treff auf dem Lidl-Parkplatz in der Urbacher Mitte. Auch erreichbar mit dem Linienbus der um 9.19 Uhr in Schorndorf abfährt. Die Wanderung geht auf dem Remstal-Höhenweg über Gänsberg, Kirchsteig, Zwerenberg, Wellingshof nach Miedelsbach. Und nach der Einkehr über Haubersbronn Richtung Heimat. Der Witterung angepasste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk ist wichtig! Es sind Mitglieder und Freunde eingeladen. Anmeldung ist nicht erforderlich. Führung Rolf und Irmgard Grass, Tel. 07181/82373.

Ideales Wanderwetter mit Temperaturen zwischen 0 und 12 ° C mit Sonnenschein um die Mittagszeit am Schloß und ein kulinarischer Leckerbissen als Belohnung zum Schluß. Dies waren die äußerlichen Komponenten, um die 13 Teilnehmer ( 3 Frauen und 10 Männer ) durch den Wandertag zu führen. Eine Attraktion zu Beginn mit der Benutzung der alten Standseilbahn von 1929, um von Heslach zum Waldfriedhof zu gelangen, um von dort die Wanderung durch den Süden Stuttgarts zu starten. Zunächst auf dem Blaustrümpflerweg Richtung Degerloch stets mit Blick zum Fernsehturm, um Degerloch rum, dann Richtung Süden bis in Höhe Hohenheim. Erstaunlich wie wenig bebaute Gebiete wir durchmessen mußten, dafür sehr viel Wald und manch beschauliche Talaue.

Nach der kurzen Mittagsrast am Schloß in Hohenheim mit der beeindruckenden botanischen Parkanlage führte unser Weg weiter über Ruit ins Neckartal nach Esslingen. Danach noch ein Aufstieg durch Weinberge nach Rüdern und zur Katharinenlinde mit viel Wind fürs Drachen-steigen. Noch eine Weglänge im Wald, dann öffnete sich der Blick ins Remstal, und Stetten war auf steilem Weg abwärts erreicht. An der Seemühle vorbei war nach kurzer Zeit auch unser Ziel, das Rößle in Endersbach erreicht.

Nach knapp 37 km war die lustige Wanderung nach fast 8 ½ Stunden zu Ende gegangen, immer wieder im Bewußtsein, etwas Anständiges geschafft zu haben.

Am Sonntag, 23. Oktober, lädt der Alpenverein sportliche Wanderer zur „Kleinen Konditionstour“ über 36 km ein. Vom Waldfriedhof in Stuttgart über Hohenheim – Esslingen – Katharinenlinde – und Stetten geht es nach Endersbach. Anfahrt erfolgt gemeinsam mit der Bahn. Es ist Anmeldung wegen Erwerb der Gruppenfahrkarten bei Karl Ostermann, Tel. 07171/88395, erforderlich. Der Regionalzug fährt in Schwäbisch Gmünd um 7.52 Uhr ab und in Schorndorf um 8.14 Uhr. Zustieg ist dazwischen an allen Stationen möglich. Treffpunkt ist auch um 9.10 Uhr an der Talstation der Standseilbahn in Heslach.

Der Alpenverein lädt Mitglieder und Gäste am Sonntag, 9. Oktober, zu einer Wanderung „Rund um die Geislinger Steige“ ein. Vom Bahnhof Geislingen geht es hinauf zur Burgruine Helfenstein, zum Ödenturm und weiteren Aussichtsfelsen unterwegs bis auf der anderen Talseite das Ostlandkreuz erreicht wird. Die Wanderstrecke beträgt ca. 15 km, Auf- und Abstieg ca. 300 hm. Gehzeit ca. viereinhalb Stunden. Falls es nass ist, sind Wanderstöcke hilfreich. Rucksackvesper, Getränk und ausreichend Kondition mitnehmen! Eingekehrt wird wahrscheinlich erst am Ende der Wanderung. Treffpunkt pünktlich um 8 Uhr am Bahnhof Schorndorf zum Lösen der Gruppenfahrkarten. S-Bahn-Abfahrt 8.18 Uhr. Weitere Informationen gibt es bei Manfred Zabka, Tel. 07181/74029, oder Rolf Grass, Tel. 07181/82373.

Nach pünktlichem Start in Schorndorf sind drei Frauen und zwei Männer Richtung Kufstein gestartet.

Der wenig anspruchsvolle aber sehr steile Aufstieg war nach ca 3 h zur Vorderkaiserfeldenhütte geschafft und keiner hatte recht Lust den Hausgipfel, die Naunspitze, zu besteigen. Es war schwül, heiß und wir haben Urlaub und so genossen wir die Sonne und das Panorama auf den westl. Teil des Wilden Kaisers gegenüber. Fast konnten wir der Wettervorhersage nicht glauben, aber er hatte Recht: den ganzen 2. Tag Regen und so verzichteten wir auf die Gipfel des Zahmen Kaisers und starteten durch um bei anhaltenden und stärker werdenden Regen in 4,5 h zur Stripsenjochhütte zu laufen. Der Gastraum erwies sich als zuverläßigsten Trockenraum! Am nächsten Tag warteten wir noch die letzten Regentropfen ab und marschierten über den Eggersteig die Steinerne Rinne hoch auf den Ellmauer Halt, DIE Scharte, die das Massiv des Wilden Kaisers kennzeichnet. Eine beeindruckende Felskulisse begleitete uns den Weg hinauf mit Wolkenresten, Klettergipfel und steile Felswände. Der Helm war hörbar nicht umsonst aufgesetzt! Der Hintere Goinger Halt, 2192m, wurde noch einfach und schnell mitgenommen, um dann letztendlich über den Jubiläumssteig zur Gruttenhütte anzukommen. Für den 4. und anspruchvollsten Tag war die Überschreitung des Scheffauers geplant, um wieder ins Kaisertal zurückzukommen. Zunächst durch Wald und Latschen ging es einen als schwarz gekennzeichneten Bergpfad hinauf zum Sattel, wo wir uns ein kollektives Mittagsmahl genehmigten. Nach dem leicht zu erreichenden Gipfel mit tollem Rundumblick – war das die Alpenrosenhütte, deren neues Dach uns entgegenlachte?? - ging es an den Abstieg. Zur Sicherheit wurde erneut der Helm aufgesetzt und das Klettersteigset angezogen. Da der Widauersteig kein Klettersteig ist sondern „ nur“ ein drahtseilversicherter Steig, waren die nicht abgesicherten Stellen oftmals diejenigen, welche nochmals alle Konzentration und Muskelkraft erforderten. Trotz der Herausforderung meisterten alle diesen Abschnitt in 2-3 h und die Kaindlhütte lockte mit kühlem Getränk und leckerem Essen. Am letzten Tag waren die Muskeln nun doch müde, der Geist schwach und die Seele wollte baumeln.... also doch der direkte Weg zum Brentenjoch und der Absteig nach Kufstein erfolgte sachte schaukelnd und völlig entspannt mit dem Sessellift.

Vielen Dank euch Vier für eine erlebnisreiche, fröhliche, hochmotivierte und herausfordernde Sektionsausfahrt.

Karin Graf

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