Das Lautertal auf der Schwäbischen Alb hat ein wunderschönes Nebental, das romantische Wolfstal. Im März - je nach dem vorher gegangen Winter etwas früher oder später - blühen dort unendlich viele Märzenbecher. Dazwischen sieht man die besonderen (und vom Aussterben bedrohten) Kelchbecherlinge, eine Pilzart, die kräftig zinnoberrot leuchtet.

Dieses Tal war das Ziel der Tageswanderung am sonnigen 25. März 2018. Der daher kurzfristig angesetzte Termin der Wanderung stellte sich als goldrichtig heraus. Es war ein ganz besonderer Genuss, durch dieses einzigartige Tal zu spazieren.

An dessen Ende erweiterten wir die Runde über Erbstetten und stiegen zum Heumacherfelsen hinauf. Danach erklommen wir den Turm der Ruine Wartstein. Durch das beschauliche Lautertal kehrten wir dann - beschenkt von ganz besonderen Eindrücken - zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Renate Florl

Eine wunderbare Überraschung erlebten 11 Wanderer auf der Hochebene der Alb mit bis zu 10 cm Neuschnee am Fuchseck und beim Wasserberghaus. 4 Tage zuvor konnten am Fuchseck noch Märzenbecher und zart sprießender Bärlauch bewundert werden. Beim Abmarsch in Uhingen zeigte sich der Winter noch moderat, es ging bis Bad Boll zügig voran, doch ab da sackten die Temperaturen weiter nach unten, je höher wir kamen und die Schneedecke dicker wurde. Die Schritte wurden beschwerlicher und am Kornbergsattel hatten wir bereits ein wenig Verspätung.

Der Deutsche Alpenverein Bezirksgruppe Backnang hat das Jahr 2018 mit einer abwechslungsreichen Trekkingwoche auf der Insel La Gomera eröffnet. Schon die Anreise war spannend, musste man doch vom Flughafen Teneriffa-Süd zuerst zur Fähre gelangen und dann noch mit dem Bus über große Teile der Insel fahren, um zum Ziel zu gelangen. Vom gut gewählten Standorthotel Gran Rey im Badeort Valle Gran Rey (Tal des großen Königs) im Südwesten der Vulkaninsel wurden unter der Organisation von Renate Florl leichte – und manchmal auch anspruchsvolle – Tageswanderungen unternommen. Die Gruppe lernte jedoch nicht nur die sonnenverwöhnte südliche Hälfte der Insel kennen, sondern legte auch Wert darauf, durch den besonderen Nebelwald zu streifen.

Zum Abschluß der Wandersaison 2017 führte dieses Jahr Regine Hoffmann eine kleine Schar in den Schurwald. Vom Burgschloß durch die Südstadt führte der Wanderweg gleich steil bergauf auf den Galgenberg; von dort weiter auf den Gipfelpunkt der Tour beim ehemaligen Reservoir der Landeswasserversorgung. Danach gemächlich bergab durch den Herbstwald zur Dragoner Hütte, wo es einekurze hochprozentige Verschnaufpause gab.

Obwohl schlechtes Wetter vorhergesagt war, hatten wir anfangs sonniges, aber sehr kühles Spätherbstwetter. Im Wald verließ uns die Sonne, ein kühler Westwind kam auf, so daß die Pause nur relativ kurz währte. Weiter zuerst auf schmalem Bikerpfad, dann über Forstwege ging es den Schurwaldhang hinab über den Hegnauhof und den Remsradweg über die Au zur SG-Vereinsgaststätte Platzhirsch. Dort genossen wir die Wärme, stärkende Getränke und leckeres Essen. Abschließend ging es über die stockdunkle Au zum Ausgangspunkt; ein schöner Abschluß des offiziellen Jahreswanderprogramms, begünstigt durch unverhofft gutes Wetter und eine gut gelaunte Wandergruppe.

Text und Bilder: Regine und Bernhard Hoffmann

Rocciamelone

Dieses Jahr erwartet uns die Querung der besonders tief eingeschnittenen 3 Lanzotäler mit den größten Höhenunterschieden. Wir sind gespannt was uns erwartet. Der erste Tag führt uns schon auf den Colle della Crocetta mit 2641 m, immer den Lago Ceresole Reale im Tal und den Gran Paradiso im Rücken. Der Abstieg mit 1600 hm ist nicht zu verachten. Die Wetterverhältnisse sind aber gut und von daher müssen wir uns zwecks der Zeit keine Sorgen machen. So geniessen wir die erste Übernachtung in Pialpetta in einem ordentlichen Bett. Das war auch gut so, denn am zweiten Tag steht uns ein Aufstieg mit knapp 1700 hm bevor. Morgens geht es schattig und gemässigt hoch durch Wald, weiter oben bei angenehmen Temperaturen an verlassenen Almen vorbei zu den Laghi di Trione. Dort ist in landschaftlich toller Umgebung eine Rast angesagt. Weiter zieht der Weg abwechslungsreich, z.T. leichte Kletterei, mal schöner Paßweg hoch zum Colle di Trione 2485 m.