Fontainebleau ist eine Stadt in Frankreich, ca 45 Minuten von Paris entfernt. Sie ist umgeben von einem Waldgebiet. In diesem Waldgebiet finden sich an vielen Stellen Felsblöcke, auf die man klettern kann. Klettern auf Felsen ohne Seil nennt man Bouldern und der Wald von Fontainebleau ist das Mekka des Boulderns! Genau an diesen magischen Ort begaben sich zwei Familien für eine Woche.

 

Wie schon in den zwei Jahren zuvor bezogen wir Quartier auf dem Campingplatz La Musadiere im Herzen des Waldes.Auch wenn die Temperaturen eher kalt waren, so war es doch sonnig und trocken, also ideal zum bouldern.

 

Auf dem Programm standen dieses Jahr neben dem Bouldern auch das Wandern. Ein klares Ziel war der Wanderweg “25 Boses“. Dieser Wanderweg geht über 25 Hügel durch das Waldgebiet. Mit kleinen Schluchten und Kletterpassagen wird es auf diesem Weg nie langweilig. Vorbei kommt man hier auch an Anlagen aus dem Mittelalter,man kann sich ein Bild davon machen, dass in den Felshöhlen Menschen lebten.Überreste von Kaminen sind gut sichtbar.

 

Vollständig sind wir den Weg noch nicht abgegangen, der mehrere Kilometer lang ist und durch die vielen Hügel seine Zeit dauert, aber wir konnten an zwei Tagen Abschnitte bewätigen und haben ein klares Ziel für das nächste Jahr: Die restlichen Teilstücke bewältigen!

 

Neben dem Wandern waren wir ja vor allem wegen des Boulderns angereist und mussten dieses Jahr feststellen, dass unsere großen Kinder sich dazu in der Lage sahen, alleine los zuziehen. Mit Bouldermatte, für die weiche Landung bewaffnet machten sich die zwei Jungs an den Blöcken zu schaffen. Gelb und orange markierte Linien stellten kein Problem mehr da und so machten sie sich an vielen blauen Linien zu schaffen, von denen sie einige knacken konnten.

 

Die Mädels hatten wir noch im Schlepptau und auch hier sieht man die Fortschritte deutlich im Vergleich zu den Vorjahren.

 

Das Bouldern erfordert eine saubere Technik und Trittsicherheit, die beste Kletterschule der Welt, weil oben ankommen irgendwie jeder will.